Ehrenamtliche, die einen anderen Menschen eng und persönlich begleiten, beispielsweise im Rahmen einer Patenschaft, bringen oft viel Herzblut in das Engagement ein und bauen eine tiefe Beziehung zu der unterstützen Person auf. Das ist sehr erfüllend, macht es aber auch schwer, Abstand von belastenden Situationen zu gewinnen. Das richtige Maß an Nähe und Distanz zu finden, ist ein Balanceakt.
Die Fortbildung richtet sich an Freiwilligenkoordinator*innen und andere Ansprechpersonen für Freiwillige, die neue Anregungen suchen, wie sie Ehrenamtliche, die Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte 1:1 begleiten, gut darin unterstützen können, für sich die richtige Balance zwischen Empathie und professioneller Distanz zu finden. Es werden Kenntnisse und Methoden zur Reflexion und Supervision mit Freiwilligen vermittelt.
Dozentin: Ulrike Gringmuth-Dallmer